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Schrannenhalle mit Pschorr-Bräu am Viktualienmarkt




Bauherr:
DBVI

Fertigstellung:
Januar 2007

Besonderheit:
Rekostruktion der Preußischen Kappen mit alten Ziegeln (letztes Bild)


Die Schrannenhalle in München (der offizielle Name war Maximilians-Getreide-Halle) wurde von 1851 bis 1853 von Karl Muffat als Getreidehalle am Rande des Viktualienmarktes errichtet. Mit Schranne bezeichnete man damals einen Getreidemarkt.
Die Schrannenhalle war der erste Bau in Eisenkonstruktion in München. Der Getreidemarkt fand bis dahin auf dem Marienplatz statt, der bis 1854 noch Schrannenplatz hieß. Da dessen Fläche für den Markt zu klein wurde, wurde er in die neue Halle verlegt.Die damalige Schrannenhalle hatte eine Länge von 430 Metern. Die Konstruktion aus Glas- und Eisenmaterial galt als technisches Meisterwerk.

Nach langen Diskussionen und Verzögerungen wurde die Schranne seit Juli 2003 wieder aufgebaut und am 5. September 2005 wiedereröffnet. In die neue Halle sind zahlreiche kleinere Geschäfte, Handwerker sowie Gastronomie eingezogen. Ebenso werden auch kulturelle bzw. Unterhaltungsveranstaltungen in der Schrannenhalle angeboten.